Um 9:00 Uhr geht’s los. Auf unserer 6-7 stündigen Fahrt nach Shigatse machen wir den ersten Stopp am Yalu tsangbu, der längste Fluss Tibets, 6. längster Fluss in China, höchster Grossfluss der Welt und fliesst in Indien in den indischen Ozean.
Wir fahren weiter in die Berge. Das Auto unseres Fahrers ist richtig cool und hat Dampf unter der Haube. Es ist ein Beijing 40. Es reist sich komfortabel. Wir halten für einen Fotostopp über der gewaltige Ebene. Mit grossen Hunden, die einen Halskranz aus Fell anhaben damit sie noch grösser erscheinen, kann man gegen ein Entgelt Fotos machen. Oder darf es auch ein Zicklein mit Kopfschmuck sein? Sonst bieten sich herausgeputzte Yaks an. Und wen sehen wir da? Die Überraschung von gestern Abend. Es ist immer noch unfassbar, dass man sich getroffen hat.
Nun kommen wir zum Gambala Pass der auf 4‘998 MüM liegt. Mit dem Wind ist es echt frisch. Es ist wieder eine tolle Aussicht. Unter uns liegt der türkisblaue Yandrok See. Der Schnee bedeckte Berg im Hintergrund des Sees heisst Nianqjngkangsang 7200 m.

Ganz weit in der Ferne sieht man einen 7000 Gipfel vom äusseren Ende des Himalaya Gebirgszug.
Lasst uns zum See runter fahren Er liegt auf 4‘444 MüM. Der Yandrok See hat 638km2 und ist an der tiefsten Stelle 40m tief. Er hat die Form einer Göttin und wurde heilig gesprochen. Auch hier haben die Fotografen allerlei Szenarien aufgebaut mit denen man sich gegen Bezahlung fotografieren lassen kann.
Zur Stärkung gehts in ein tibetisches Restaurant wo alle Touristen hingehen. Nichts desto trotz war es sehr lecker Nudelsuppe mit Yakfleisch.
Dann nach einer weitern Fahrt zeigt sich der Gletscher. Sehr imposant und dennoch traurig. Denn auch dieser ist erheblich zurückgegangen. Die Händler, die dir irgendwelche Armbänder oder Ketten billig, billig verkaufen wollen, stören das Bild ziemlich. Ey Freunde es ist saukalt, die Mütze musste gut am Kopf fest gemacht sein, sonst fliegt sie davon.
Schnell wieder ins Auto und auf nach Gyantse. Die Reise schlaucht ganz schön. Wir schlafen dauernd ein… In Gyantse schlendern wir einer Strasse entlang die noch typisch ist. Es gab da auch das erste Kaffeehaus.
Hier besuchen wir die berühmte Kumbum-Stupa, die etwa 35 m hoch ist und unzählige Buddha-Statuen beherbergt. Sie ist wirklich beeindruckend und eines der spektakulärsten Denkmäler in Tibet.
Anschliessend besichtigen wir das Phelkor-Kloster mit seinen schönen Gemälden und Statuen, es ist sehr beindruckend, aber so langsam wiederholt es sich schon.

Auch die Speisekarten sind übersichtlich und wiederholen sich auch.