Morgens um 6:30 Uhr macht sich Markus auf zum Sonnenaufgang am golden Summit zu sehen. Leider war viel Nebel, trotzdem war die Stimmung mystisch. Ein Tempel war geöffnet und die Mönche haben ihr morgendliches Ritual vollzogen. Sylvia blieb im Zimmer, leider ist ihre Nase dicht, wird sicher bald wieder besser. Nach dem chinesischen Frühstück, das sich für uns sehr fremd anfühlt, gehen wir um 9 Uhr wieder Richtung Gondelbahn. Also, den Weg von gestern in umgekehrter Richtung. Alles muss von Menschenhand nach oben getragen werden, manchmal auch Manschen.
Also, den Weg von gestern in umgekehrter Richtung. Mit unserem Fahrer sind wir in wenigen Minuten beim Baoguo Tempel. Sylvia war nur mässig begeistert, schon wieder Treppen steigen, aber es waren echt nur wenige Stufen. Und wie immer, ja, es hat sich gelohnt. Der Baoguo Tempel, Dienst am Vaterland, ist einer der wichtigsten buddhistischen Tempel im Gebirge Emei. Die Bedeutung ist auch, dass den Eltern, den Lehrern und allen Lebewesen gedankt werden soll. In der ersten Halle steht die Buddha Statue von Maitreya. Ja, in Tibet sieht er anders aus. Aber in China hat er immer ein Lächeln im Gesicht und hat einen dicken Bauch. Er steht für Wohlwollen, Liebe und Güte. Es gibt noch drei weitere Hallen. In der hintersten stehen sieben Buddha Statuen die jeweils nur 14 Kilo wiegen. Sie wurden im je zwei Teilen erstellt. Aus einem Kleber, Seide und Stoff. Leider ist diese Handwerkskunst ausgestorben. Mit Maya haben wir ganz in der Nähe noch ein Mittagessen zusammen genossen, einen Kaffee geholt und wurden zum nahen Bahnhof gefahren. Wir haben jetzt Zeit für Bilder, Texte und einfach mal sein. Die Halle am Bahnhof füllt sich mit Menschen, diversen Geräuschen und Gerüchen.