Heute morgen um 10 Uhr wurden wir von unserer Reiseleiterin Han abgeholt. Sie erklärt uns etwas von Chongqing. Es ist ein Stadt Staat und umfasst insgesamt 84’000 km2, und hat 32 Millionen Einwohner. Im Stadtkern sind es 10 Millionen. Chongqing, auch genant Backofen oder Nebelstadt liegt an einem Nebenfluss von Yangtze und erstreckt sich an beiden Flussufern. Die Häuser wurden in den letzten 30-40 Jahren gebaut. Unfassbar, dass hier vor nicht allzu langer Zeit noch kleine alte Häuser standen.

Wir besuchen die alte Stadt auch Porzelan Hafen Stadt genannt. Sooooo viele Essensstände, kleine Läden mit Allerlei Schmuck, Kleider, Taschen, Teehäuser mit und ohne Animation und noch viel, viel, viel mehr. Es werden auch vor Ort Gewürzpasten für den Feuertopf hergestellt, Klebreis wird gestampft, Holz geschnitzt.

Wir haben einen Roti Stand gefunden, da tropfte uns schon der Zahn. Banane mit Schokoladen Sauce, es war saulecker. Sylvia hat ihre Jacke gleich richtig eingesaut. So muss das sein. Und so ein Teehaus mit einer Live Show musste auch sein. Wenn Tourist, dann richtig. Die Herren konnten ihre Gesichtsmasken in Lichtgeschwindigkeit wechseln. Uns hat es gefallen, ach und ja, der Tee hat auch gut geschmeckt.

Wir haben uns schon die ganze Zeit gewundert, dass wir eigentlich keine alten Autos in China sehen. Han erklärt uns, dass Privatpersonen erst ab 1979 ein privates Auto haben durften. Deshalb gab es so viele Fahrräder in China. Aber dann hatte keiner Geld…. Das erste importierte Auto war ein Cadillac in 1987. So kam es langsam zu Privatautos. In den Städten fährt man sowieso mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Mit unserem Fahrer geht es zum Eling Park, auch Ganspark genannt. Von 1909-1911 wurde er gebaut und war in Privatbesitz. Während des Krieges mit Japan gab es hier 3 Botschaften. Damals war Chongqing noch die Hauptstadt von China. Wisst ihr was eine Harmonie Halle ist? Genau, die Toilette. Ein schöner Park mit einer genialen Aussicht auf einen Stadteil von Chongqing. Um Chongqing herum ist die grösstes Produktions Stätte für Laptops und Handys und gehört zur neuen Seidenstrasse. Natürlich sehen wir uns noch die S- Bahn, die durchs Haus fährt, an.

Die Liziba Station ist voll mit Menschen, die das Spektakel auch sehen wollen. Wir sparen uns aber die Fahrt in der überfüllten Bahn. Echt schön ist es, dass es in der Mitte der Auto Fahrbahnen ganz tolle Rosenstöcke mitten in grünen Büschen gibt. Es ist ein tolles Bild.

Hung ya dong ist das hängende Dorf. Es wurde 2006 gebaut. Die Häuser von früher waren alle kaputt. Auch hier ist eine geschäftige und laute Strasse mit vielen Menschen. Einen leckerer Snack haben wir gegessen und sind dann Richtung Schiff gefahren.

Denn heute beginnt unsere Yangtze Flussfahrt. Hier geht es mit dem Check-in recht zügig voran und wir sind in unserer Loge angekommen. Hübsch, kompakt, bequem und mit Aussenbalkon. Was will man mehr?

Nach einer kurzen Tour durchs Schiff ziehen wir uns um und dann geht’s zum Abendessen. Ja, wir haben uns das VIP Package gegönnt. Schönes grosses Büffet Restaurant mit einer riesigen Auswahl und es schmeckt hervorragend. Die Nudeln für die Nudelsuppe werden ganz frisch gemacht. Markus hat vermutlich ein neues Projekt und wird das mit den Nudeln sicher mal selber versuchen wollen und es gab Weissbier aus Deutschland…

Nach dem Sicherheitsbriefing wird abgelegt und der Kapitänsempfang folgt gleich danach. Das rote Gebäude ist das Opernhaus, das von einem Deutschen entworfen wurde, macht es jetzt auch nicht schöner. die Twin Towers sind fast eine Kopie von Kuala Lumpur.

Und dann war da noch die Drohnenshow von der Stadt aus, nicht vom Schiff. Wunderschöne Bilder wurden in den Himmel „gemalt“. Wenn man das so mal gesehen hat fragt man sich schon warum es noch Feuerwerk braucht.

Wir sind happy und freuen uns auf unsere Kopfkissen. Schon wieder ist ein ereignisreicher Tag vorbei.

Par sysadmin

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