Das Hotel ist echt klasse und das Frühstück könnte nicht abwechslungsreicher sein. Und richtig gemütlich eingerichtet mit viel Holz. Es erinnert mehr ans Tirol oder die Schweiz,

Da es im Zentrum von Xi’an liegt dauert die Fahrt zu den Terrakotta-Krieger ca 1 Stunde. Wir kommen am Xing Xing Park vorbei – er ist sehr beliebt für die schönen Blumen. Leider haben wir heute keine Zeit dafür. Wir haben von unserer neuen Reiseführerin Mia eine umfangreiche Einführung in die chinesische Geschichte erhalten. Ihr gutes Deutsch hat sie in einer der 58 Universitäten in Xi‘an gelernt.

Der Weg führt durch einen einfachen Ort mit Backstein Gebäuden. Aber kaum ist man kurz vor dem Eingang erschlägt es einem von Menschen Massen. Was dann kommt kennen wir schon,anstehen, Pass zeigen und rein in die Anlage. Auch hier wieder Stände mit Essen, Souvenirs und diversen Läden. Mia ist ein echter Profi und lotst uns gekonnt an den grossen Gruppen vorbei. Benutzt auch mal einen Ausgang als Eingang. Schiebt uns in jede Lücke die sich vor einem Ausstellungsobjekt auftut. Nimmt uns an der Hand und zeigt uns jedes Detail. 

Sie weiss alles über die Krieger, es ist aber auch total faszinierend, wie jeder Krieger anders aussieht. Die Generäle haben zum Beispiel immer 8 Schleifen an ihrer Rüstung, 2 Röcke an und eine herzförmige Kappe, die Schuhe sind vorne nach oben gebogen. Meist haben sie auch etwas mehr auf den Rippen 😉 Ein Soldat dagegen hat nur einen Rock, keine Schleife und nur einen Haarknoten und die Schuhe sind vorne flach. Die Details sind unglaublich, man sieht jedes Haar, die geflochtenen Zöpfchen, jede Schuhsohle, die man sieht, hat ein anderes Profil. Wir kommen aus dem Staunen nicht mehr raus. Die Krieger wurden aus Ton gefertigt, sie sind innen hohl und wurden bei 950 -1‘050 Grad für eine Dauer einer Woche gebrannt. Sie sind um die 300 Kilo schwer und 2 Meter hoch. 

Und dann kommt man in die grosse Ausgrabungs Grube. Uns stockt der Atem. 

Wenn man da so wahrhaftig steht was man schon so oft im Fernseher oder Bücher gesehen hat. Einfach unbeschreiblich. 

Da darf man auch mal wässrige Augen bekommen. Mittagessen gab es noch im Areal. Eine Spezialität von Xi‘an Breite Nudeln, Biangbiang Nudeln und Brokkoli, etwas Gesundes 😉 Zurück in der Stadt besuchen wir die 14km lange Stadtmauer. 

1984 wurde sie renoviert. Auch Bauer haben Steine gespendet, man sieht die Jahreszahl eingeritzt. In der Verlängerung der Strasse sieht man den östlichen Glockenturm. Auch hier schlendern die hübschen Damen in ihren traditionellen Gewändern herum. Man kann mit ihnen gegen ein Entgelt Fotos machen. Man sieht sie an allen Sehenswürdigkeiten. Eine kurze Autofahrt bringt uns zum muslimischen Markt. Wir gehen durch den vibrierenden, blinkenden, nach Essen riechenden, bunten und lauten Markt. Aufgespiesste Octopusse, Lammspiesse, Zuckerfrüchte auf Spiessen und gaaaanz vieles mehr. Wir sind erschlagen und sind froh als wir wieder raus konnten. Zu guter letzt schlendern wir noch durch Shuyuanmen, eine Kulturstrasse, mit alten Gebäuden und Shops die alles verkaufen was man zur Kalligraphie braucht, auch Steine, Stempel und noch ganz viel mehr. Und immer wieder diese rücksichtslosen Elektroroller Fahrer. Die kennen nur die Hupe statt der Bremse. Im Hotel hat es eine Selbstbedienung Waschküche. Mega cool, 36 min Waschen, 39 min Trocknen, fertig. Und was man dort für Menschen trifft. Dieser Mix von diversen Kulturen ist einfach spannend. Ein paar Dumplings gibt es noch und dann ab in die Federn.

Par sysadmin

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