Jetzt wachen wir tatsächlich in Shanghai auf. Aus den Bergen direkt in die Mega City. Diese Gegensätze sind immer noch sehr eindrucksvoll. Markus war mit Robert vor bald 10 Jahren schon mal hier und wusste schon ein bisschen Bescheid was wir heute sehen werden. Unsere Reiseleiterin wartet schon auf uns und es geht erstmal zum Bund.

Es ist eine lange Uferpromenade entlang des Huangpu Flusses der ins chinesische Meer mündet. Der Bund besteht aus über 50 Häusern in den unterschiedlichsten Baustilen. Die englischen erkennt man gut. Von hier aus hat man einen perfekte Aussicht auf den Finanzdistrikt Pudong und auf den Shanghai Tower auf der anderen Uferseite. Die Partnerstadt der Hafenstadt Shanghai ist Hamburg. Die Welt ist irgendwie doch klein.

Wir fahren vom Stadtkreis Puxi unter dem Fluss nach Pudong. Was man sich überhaupt nicht vorstellen kann ist, dass vor 30 Jahren auf dem Stadtteil Pudong nur kleine Häuser standen. Die mussten alle dem neuen Stadtprojekt des Finanzdistriktes weichen. Wir fahren mit dem superschnellen Aufzug im Shanghai Tower zur Aussicht Etage und können die Aussicht rundherum geniessen.

Danach schauen wir uns einen Buchladen im 52. Stock an. es gibt eine Ausstellung von kleinen Zeichnungen mit schönen Sprüchen dazu. Das hat uns gut gefallen. Auch die Biografie von Angela Merkel und Arthur Schoppenhauer waren in chinesischer Sprache erhältlich.

Hier noch einige Texte zu den Bildern.
Alle Michelin-Restaurants, in denen ich war, sind nicht so gut wie Mamas Handwerkskunst.
Ändere dich nicht, nur weil du dich um andere kümmern willst. Glückliches Selbst.
Ah, es tut mir leid, dass ich nicht auf deine Nachricht geantwortet habe. Weil ich damit beschäftigt bin, mit meinem Handy zu spielen.

Es geht weiter zum Gucheng Park, dem Park der Altstadt. Viele bunte Blumen, die Frühlingssonne und die grünen Wiesen laden nicht nur die Touristen zum flanieren ein. Es ist ein buntes Treiben. Der Yu Garden ist ein 400 Jahre alter Garten aus der Ming Dynastie. Neben alten Pavillons, kleinen Seen, Steinformationen und alten Bäumen kann man auch schöne Blüten entdecken. Leider sind super viele Menschen unterwegs. Schliesslich ist es Samstag und das Wetter könnte kaum besser sein.

Gleich anschliessend tauchen wir in den Yuanyuan Bazar ein. Was für ein Treiben… Essenstände, Silberschmuck, Parfümerien, Sportbekleidung, egal was, hier bekommt man alles zum Touristenpreis. Es gab Dumplings, Frühlingsrollen und Nudeln zum Mittagessen.

Wir haben jetzt so richtig Lust auf einen guten Kaffee. Also los ins französische Viertel. Ein bunter Mix aus europäischen oder japanischen Restaurants, Kaffees, Bäckereien, und sogar Läderrach Schokolade gab es. Wir lassen es uns gut gehen und kehren beim Italiener ein. Cappuccino mit Illy Kaffee und ein Tiramisu, traumhaft.

Wir unterhalten uns blendend. In diesem Viertel „Xing tian di“ – neuer Himmel auf Erden – ist auch historisch bedeutend als Standort des ersten Parteitags der Kommunistischen Partei Chinas im Jahr 1921. Und zum Abschluss schlendern wir noch die Nanjing Strasse runter. Es ist DIE Einkaufsstrasse. Hier sind die alle von Rolex über Tissot bis Swatch. Li-Ning, Fila, Sketchers und wie sie alle heissen.

Heute Abend schauen wir uns den Bund und die Nanjing Strasse nochmal mit Beleuchtung an. So gibt’s jetzt erstmal ein Päuschen. 

Nach den vielen Eindrücken kommen wir vom Bund wieder zurück, ein Grill Room macht uns noch an. Wieder mal ein Stück Fleisch und ein Schluck Wein passt jetzt gerade gut.

Par sysadmin

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